| vor Chr. |
erste archäologische nachweisbare bronzezeitliche Besiedlung des Oybin |
| 11./12. Jh |
Vermutung einer spätslawischen Nutzung |
| 13. Jh |
Bauspuren einer Befestigung |
| 1291 |
Zerstörung der zu Raubzwecken mißbrauchten Anlage durch die Zittauer |
| 1291 |
erste urkundliche Erwähnung des Oybin (Moybin) |
| 1311 - 1316 |
Erweiterung der Anlage zu einer wehrhaften Abschnittsburg unter Heinrich von Leipa |
| 1364 |
Kaiser Karl IV. ordnet den Bau des Kaiserhauses an |
| 1369 |
Er stiftet dem Orden der Cölestiner das Kloster auf dem Oybin |
| 1366 - 1384 |
Bau der gotischen Klosterkirche unter Mitwirkung der Prager Dombauhütte |
| 1492 |
erfolgreiche Abwehr eines Angriffs der Hussiten |
| um das 15. Jh |
rege Bautätigkeit im Bereich von Burg und Kloster |
| 1. Hälfte des 16. Jh. |
Auflösung des Klosters als Folge von Reformation und Gegenreformation |
| 1577 |
Starke Beschädigung von Burg und Kloster Oybin durch Blitzschlag |
| 1681 |
Ein Felsabriss verursacht weitere Zerstörung an den Vorbauten der Klosterkirche |
| 1. Hälfte 18. Jh. |
Johann Alexander Thiele, Hofmaler von Friedrich August III., wird zum Wiederentdecker der romantischen, von der Natur überwucherten, Gemäuer |
| 19. Jahrhundert |
Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und viele andere Maler der Romantik machen den Oybin durch ihre Werke bekannt. Ihnen folgen Wanderer und „Sommerfrischler“, die der Faszination des Berges und seiner Bauten erliegen. |
| 1842 |
Beräumung der Klosterkirchruine von Schutt |
| 1877 |
Sanierungsarbeiten am Kaiserhaus |
| 1883 |
Eröffnung des Museums auf dem Berg Oybin durch Alfred Moschkau |
| 1903 - 1906 |
Cornelius Gurlitt und Hugo Rathgens erforschen und dokumentieren die Ruinen von Burg und Kloster Oybin |
| 1936 |
der reichhaltige Museumsbestand wird durch Verkäufe der Moschkau-Erben an Zittau erheblich dezimiert |
| 1945 |
Das Oybin-Museum ist verwüstet und des großteils seines Inventars beraubt. Herrmann Knobloch rettet das hier eingelagerte, dann fast zerstörte Zittauer Fastentuch von 1472. In den kommenden Jahrzehnten beginnt ein Wettlauf mit dem Verfall. Immer wieder werden notdürftige Sanierungsmaßnahmen ausgeführt und teilweise wieder abgebrochen, so am Wohnturm, an der Klosterkirche und im Bereich des Bergfriedhofes. |
| 1972 - 1973 |
In der Klosterkirche wird durch viele freiwillige Helfer ein OpenairKonzertsaal eingerichtet, der in den Folgejahren intensiv zu Life- und Phonokonzerten genutzt wird |
| 1991 - 1992 |
Ein umfassendes Sanierungs- und Nutzungskonzept wird erstmalig erstellt, seit 1993 schrittweise umgesetzt und viele Bereiche völlig neu erschlossen. |
| 2001 |
Das Bahrhaus wird als Museumsraum mit einer Ausstellung neu eröffnet. 2002 Im Wohnturm wird die Ausstellung „Die Habsburger und das Kloster Oybin“ eröffnet.
In der Unterkirche findet die erste Ausstellung statt: „Fotoimpressionen Gestern und Heute vom Berg Oybin“ sowie erste Konzerte
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